Invoice Processor – Automatisierte Rechnungsverarbeitung SaaS
Gültig ab: 01. Januar 2025
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") regeln die Nutzung der Software-as-a-Service-Plattform „Invoice Processor" (nachfolgend „Plattform") zwischen Invoice Processor (nachfolgend „Betreiber" oder „wir") und dem Nutzer oder Unternehmen (nachfolgend „Kunde" oder „Sie").
(2) Die Plattform stellt eine cloudbasierte Lösung zur Automatisierung der Rechnungsverarbeitung, -verwaltung und -archivierung bereit.
(3) Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen dem Betreiber und dem Kunden, gleich ob sie online oder offline geschlossen werden.
(4) Abweichende Bedingungen des Kunden werden nur Bestandteil des Vertrages, wenn der Betreiber diesen ausdrücklich schriftlich zustimmt.
(1) Der Betreiber stellt dem Kunden eine webbasierte Plattform zur Verfügung, die folgende Dienstleistungen umfasst:
(2) Die genauen Funktionen und deren Umfang sind in der aktuellen Produktbeschreibung und Leistungsübersicht dokumentiert.
(3) Der Betreiber behält sich das Recht vor, die Plattform um neue Funktionen zu erweitern oder bestehende anzupassen, um Sicherheit, Leistung oder Compliance zu verbessern.
(1) Der Kunde registriert sich auf der Plattform und akzeptiert die AGB sowie die Datenschutzerklärung. Die Registrierung führt zur Eröffnung eines Kundenkontos.
(2) Mit der Bestätigung der Registrierung oder mit dem Abschluss eines Lizenzvertrages kommt ein Nutzungsvertrag zustande.
(3) Der Kunde ist verantwortlich für die Richtigkeit seiner Registrierungsdaten.
(4) Der Betreiber behält sich das Recht vor, Registrierungen abzulehnen oder Konten zu sperren, wenn:
(1) Der Betreiber gewährt dem Kunden ein einfaches, nicht ausschließliches und nicht übertragbares Recht zur Nutzung der Plattform gemäß diesen AGB.
(2) Der Kunde darf die Plattform nur für geschäftliche Zwecke innerhalb seines Unternehmens oder seiner Organisation nutzen.
(3) Der Kunde ist allein verantwortlich für:
(4) Der Kunde verpflichtet sich, keine technischen Maßnahmen zum Schutz der Plattform zu umgehen oder zu deaktivieren.
(5) Die Weitergabe von Zugangsdaten an Dritte ist untersagt, es sei denn, dies erfolgt im Rahmen von autorisierten Benutzerkonten für Mitarbeiter.
(1) Der Betreiber strebt eine Verfügbarkeit der Plattform von 99,5% im Monat an (gemessen als durchschnittliche Verfügbarkeit, ausgenommen geplante Wartungsarbeiten).
(2) Geplante Wartungsarbeiten werden dem Kunden grundsätzlich mit mindestens 48 Stunden Vorlauf angekündigt.
(3) Der Betreiber ist nicht verantwortlich für Ausfallzeiten aufgrund von:
(4) Der Betreiber behält sich das Recht vor, die Plattform sofort auszuschalten oder zu sperren, wenn dies erforderlich ist, um Sicherheit, Datenschutz oder rechtliche Anforderungen zu gewährleisten.
(1) Der Betreiber hat die technische Möglichkeit, auf Kundendaten im sogenannten „Support-Modus" zuzugreifen, um technische Probleme zu diagnostizieren, zu beheben und Kundenunterstützung bereitzustellen.
(2) Der Support-Modus umfasst:
(3) Der Zugriff ist technisch begrenzt auf die notwendigen Daten zur Lösung des jeweiligen Problems.
(1) Alle Zugriffe durch Support-Personal auf Kundendaten werden vollständig protokolliert und können vom Kunden jederzeit in den Systemprotokollen einsehen werden.
(2) Die Protokollierung erfasst:
(3) Protokolle werden nach Beendigung des Supportfalls für mindestens 24 Monate archiviert.
(1) Der Betreiber darf Kundendaten ausschließlich für folgende Zwecke im Support-Modus abrufen:
(2) Eine Nutzung zu anderen Zwecken ist verboten.
(3) Insbesondere ist untersagt:
(1) Alle Support-Mitarbeiter verpflichten sich durch schriftliche Geheimhaltungsvereinbarungen zur Vertraulichkeit.
(2) Support-Personal darf auf Kundendaten zugegriffen Informationen nur zur Erfüllung seiner Aufgaben nutzen.
(3) Der Betreiber hat Maßnahmen implementiert, um sicherzustellen, dass nur notwendiges Personal Zugriff auf Support-Funktionen hat.
(4) Der Zugriff wird nach Projektende sofort entzogen.
(1) Der Kunde hat jederzeit das Recht, eine Liste aller Support-Zugriffe auf sein Konto zu verlangen.
(2) Der Kunde kann eine detaillierte Kopie aller Audit-Protokolle zu Support-Zugriffen einsehen.
(3) Der Kunde hat das Recht, den Support-Zugriff für seinen Account zu überprüfen und Fragen dazu zu stellen.
(4) Der Betreiber wird Anfragen zur Einsicht innerhalb von 5 Arbeitstagen beantworten.
(1) Der Kunde hat das Recht, proaktive Support-Zugriffe (d.h. ohne explizite Supportanfrage) zu deaktivieren.
(2) Dies kann in den Kontoeinstellungen unter „Sicherheit & Datenschutz" aktiviert werden.
(3) Mit Aktivierung dieses Opt-out:
(4) Der Kunde wird beim Opt-out auf potenzielle Einschränkungen hingewiesen.
(1) Der Betreiber behält sich das Recht vor, ohne vorherige Ankündigung auf Kundendaten zuzugreifen, wenn:
(2) Der Kunde wird über Notfall-Zugriffe innerhalb von 2 Stunden nach dem Zugriff benachrichtigt, soweit dies nicht die Sicherheitsmaßnahme gefährden würde.
(3) Notfall-Zugriffe werden ebenfalls vollständig protokolliert und dem Kunden verfügbar gemacht.
Zusammenfassung: Der Support-Modus ermöglicht dem Betreiber, technische Probleme zu lösen und Sicherheit zu gewährleisten, während vollständige Transparenz durch Audit-Protokolle und Einsichtsrechte sowie umfassende Datenschutzmaßnahmen sichergestellt werden.
(1) Der Kunde verpflichtet sich:
(2) Der Kunde ist verantwortlich für die Backup- und Archivierung seiner Daten, obwohl der Betreiber regelmäßige Backups durchführt.
(3) Der Kunde darf die Plattform nicht für illegale Aktivitäten, Spam, Phishing oder ähnliche Missbräuche nutzen.
(1) Der Kunde zahlt eine Lizenzgebühr gemäß dem gewählten Preismodell. Die aktuelle Gebührenordnung ist auf der Plattform verfügbar.
(2) Zahlungsarten:
(3) Abrechnungszeitraum:
(4) Mit verspäteter Zahlung wird ein Verzugszins von 8% p.a. über dem Basiszinssatz berechnet.
(5) Rabatte und Aktionen werden zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses klar kommuniziert.
(6) Alle Preise enthalten die gültige Mehrwertsteuer.
(1) Verträge beginnen am Tag der Registrierung oder am vereinbarten Startdatum.
(2) Laufzeiten:
(3) Kündigungen müssen schriftlich (E-Mail) an support@invoice-processor.de erfolgen.
(4) Außerordentliche Kündigung:
(5) Nach Vertragsbeendigung:
(1) Der Betreiber leistet Gewährleistung für die Plattform für einen Zeitraum von 12 Monaten nach Vertragsschluss.
(2) Gewährleistungsleistungen umfassen:
(3) Die Gewährleistung gilt nicht für:
(4) Haftungsbeschränkung:
(5) Diese Haftungsbeschränkung gilt nicht für:
(1) Der Betreiber verarbeitet Kundendaten gemäß der geltenden Datenschutzerklärung und unter Einhaltung der DSGVO und aller anwendbaren Datenschutzgesetze.
(2) Der Betreiber hat eine Datenschutzerklärung verfasst und veröffentlicht, die unter Datenschutzerklärung einsehbar ist.
(3) Datensicherheitsmaßnahmen:
(4) Der Betreiber verpflichtet sich:
(1) Die Plattform, einschließlich aller Software, Designs, Datenbanken und Inhalte (mit Ausnahme von Kundendaten) gehören dem Betreiber oder seinen Lizenzgebern.
(2) Der Kunde erhält keine Eigentumsrechte an der Plattform, sondern nur ein Nutzungsrecht gemäß diesen AGB.
(3) Der Kunde behält alle Eigentumsrechte an seinen Daten und Inhalten, die er in die Plattform eingibt.
(4) Der Kunde gewährt dem Betreiber eine nicht-exklusive Lizenz zur Verwendung seiner Daten, um die Plattform bereitzustellen und zu verbessern.
(5) Marken, Logos und Produktnamen sind Marken des Betreibers und dürfen ohne Zustimmung nicht verwendet werden.
(1) Der Betreiber kann diese AGB jederzeit ändern, muss aber den Kunden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten der Änderungen benachrichtigen.
(2) Änderungen, die für den Kunden zum Nachteil sind, werden dem Kunden per E-Mail mitgeteilt.
(3) Der Kunde hat das Recht, den Vertrag ohne Kündigungsfrist zu beenden, wenn er mit den Änderungen nicht einverstanden ist.
(4) Die weitere Nutzung der Plattform nach Ablauf der Benachrichtigungsfrist gilt als Annahme der geänderten AGB.
Diese AGB unterliegen den Gesetzen der Bundesrepublik Deutschland, insbesondere dem BGB. Internationale Kaufrechtskonflikte sind ausgeschlossen.
(1) Für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB ist der Gerichtsstand die Bundesrepublik Deutschland.
(2) Bei Verbrauchern gelten die zwingenden Vorschriften ihres Wohnsitzlandes.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein, bleibt der Rest dieser AGB gültig. Die unwirksame Bestimmung wird durch eine gültige ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.
Diese AGB, zusammen mit der Datenschutzerklärung, stellen die gesamte Vereinbarung zwischen dem Kunden und dem Betreiber dar und ersetzen alle vorherigen Absprachen.
Für Fragen, Reklamationen oder Support:
Diese AGB sind in deutscher Sprache verfasst. Bei Abweichungen mit englischen oder anderen Sprachversionen gilt die deutsche Version.
Akzeptanz: Mit der Registrierung auf der Plattform oder der Nutzung der Dienste akzeptieren Sie diese AGB in ihrer aktuellen Fassung. Die aktuelle Version ist jederzeit unter https://invoice-processor.de/agb verfügbar.